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17.09.2004
Die ersten Trail-O-Weltmeisterschaften sind entschieden. Platz 7 für Anne.
Gestern und heute fanden in Västeras die ersten Weltmeisterschaften im Trail-O statt.
Das Gelände war typisch skandinavisch, dominiert von Steinen, Felsen, Kuppen, Tälchen. Die Trail-O-Wettkämpfe waren stark geprägt
vom in Skandinavien verbreiteten Pre-O, bei dem die Postenschirme sehr dicht stehen und wahrlich Präzision von den
Wettkämpfern verlangt wird.
Im paralympischen Einzelwettbewerb konnte sich am Donnerstag der Norweger Jan Erik Haug deutlich als Sieger behaupten. Die weiteren Plätze
auf dem Podium sicherten sich Valeriy Tsodikov aus der Ukraine und der US-Amerikaner David Irving. Die paralympische Teamwertung am
Sonntag gewann Grossbritannien vor Norwegen und Litauen.
Die einzige deutsche Teilnehmerin, Anne Straube, startete in der offenen Klasse. 4 Fehler am ersten Tag, darunter einer der
Zeitkontrollposten ließen ihre Medaillenhoffnungen platzen. Am zweiten Tag zeigte sie jedoch mit einer starken Leistung,
ihr Potential und konnte sich in der Gesamtwertung auf den 7. Platz vorschieben. Dabei war der Abstand zu den Medaillenrängen
gar nicht groß. Ohne die übereilige (und leider falsche) Entscheidung am ersten Zeitkontrollposten der Trail-O-WM, hätte die Bronzemedaille
ihr gehört. So gewann eine schwedische Troika alle Medaillen der offenen Kategorie - keine Überraschung, da Schweden auf eine mehr als
10jährige Geschichte im Präzisionsorientieren zurückblicken kann und auch der Heimvorteil sicherlich nicht von der Hand zu weisen ist.
Einen detaillierten Bericht über die Wettkämpfe in Schweden mit Karten und Fotos gibt es hier in einigen Tagen. |
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Präzisionsorientierung im schwedischen Wald. Die Posten stehen dicht an dicht, aber nur einer ist genau richtig... |
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